Das Dritte Alter: Lebenskultur für Senioren

Datum: 11. November 2017, 18 Uhr
Ort: Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Betsaal, Berliner Straße 120-121 (Haupteingang)

Was macht den innersten Wesenskern alt gewordener Menschen aus? Diese Frage stellt sich die Tanz-Therapeutin Christel Sperlich immer, wenn sich über Bewegung und die Sprache des Körpers Lebensgeschichten und Lebensthemen zeigen. So reifte in ihr der Gedanke, mehr aus dem Leben der Frauen erfahren zu wollen, die ihre Tanzkurse besuchen, und ein Stück Zeitgeschichte festzuhalten. Zehn Seniorinnen beschreiben in „Mein schönstes Kleid“ „bewegte“ Rückblicke, Wendepunkte und Wegkreuzungen: Momentaufnahmen von Freude und Glück, Lebenslinien zwischen Trecks und Trümmern, Verlust und Entbehrung. In der Gemeinschaftserfahrung des Qigong kann es gelingen, soziale Einsamkeit zu bewältigen.

Wie gestaltet man das dritte Lebensalter so, dass die Lebensfreude nicht verloren geht? Lebenskultur im Alter lebt von Voraussetzungen. Die körperliche Gesundheit, gern zuerst und zu oft allein angeführt, will durch geistige und soziale Anregungen gestützt und ergänzt werden. Peter Alexis Albrecht stellt in „Lebenskultur im Alter“ das Konzept „SozialesServiceWohnen“ vor, eine Wohn- und Lebensform in der Balance zwischen Gemeinschaft und Autonomie, Aktivität und Mitwirkung.

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