Der Beschwerdegegenstand im Verfahren der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten

Dörre, Wibke

Der Beschwerdegegenstand im Verfahren der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten

Reihe Schriftenreihe des Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam, Band-Nr. 19
Bestell-Nr 0582
ISBN 978-3-8305-0582-2
erschienen 24.11.2003
Format kartoniert
Umfang 286
Gewicht 359 g
Preis 34,00
Auf die Merkliste In den Warenkorb
Die Arbeit untersucht prozessuale Fragen des Verfahrens der Europäischen Menschenrechtskonvention unter dem Gesichtspunkt der Streitgegenstandslehre. Eine einheitliche internationale Prozeßrechtslehre kennt das Völkerrecht und das Konventionsrecht nicht, da die Organisation der Spruchkörper der EMRK und die unterschiedlichen, rechtlichen Hintergründe der Mitgliedstaaten der Entwicklung eines systematischen Prozeßrechts entgegenstanden. Anhand der innerstaatlichen Streitgegenstandslehre und auf der Grundlage einer Analyse der Funktion des Konventionsverfahrens sowie seiner Verfahrensgrundsätze wird eine Definition des Beschwerdegegenstandsbegriffs festgelegt. Mittels dieser Definition werden die verfahrensrechtlichen Fragen des Konventionsverfahrens, die Zuständigkeit der Konventionsorgane: ratione temporis, ratione materiae, ratione loci und ratione personae und die Zulässigkeitskriterien wie mangelnde Rechtshängigkeit, mangelnde Rechtskraft, Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtsweges und die Einhaltung der Beschwerdefrist untersucht und strukturiert.