Chefsache Anwaltscoaching

Busmann, Johanna

Chefsache Anwaltscoaching

24 typische Coachingthemen in Anwaltskanzleien: Fälle, Lösungen, Methoden und Hintergründe

Bestell-Nr 5128
ISBN 978-3-8305-5128-7
erschienen 17.12.2021
Umfang 695 S.
Gewicht 1200 g
Preis 89,00
Blick ins Buch E-Book-Ausgabe
Auf die Merkliste In den Warenkorb
Steuern Sie sich selbst, bevor das ein anderer tut.

Chronische Zeitnot, nerviger „Zickenkrieg“, hohe Fluktuation, folgenlose Debatten, krasse Führungsfehler, schwierige Mandanten und schlechte Arbeitsatmosphäre sind weder Unfälle noch Zufälle, sondern typische Folgen unzureichenden Selbstmanagements.
Die gute Botschaft: Nur was Sie davon selbst verantworten, können Sie auch selbst ändern.

• Lernen Sie Business-Coaching kennen – gewinnen Sie Tipps und Ideen durch 24 konkrete Coaching-Beispiele von A (wie Abgrenzung) bis Z (wie Zeitmanagement).
• Optimieren Sie Führungsstrukturen, Motivationssysteme und Ihre Anwaltsrollen „on the job“.
• Überprüfen Sie Ihre Kanzleikultur, Ihr Führungsverhalten und die Auswirkung Ihrer Denkmuster auf sich und andere.
• Entdecken Sie, wann und wodurch Sie selbst Coach sein können.


Dieser Titel enthält 45 s/w Abb., 80 s/w Tab. und 48 s/w Fotos




www.anwalts-coach.de

Drei Fragen an Johanna Busmann

Was ist Ihrer Erfahrung nach die größte Baustelle im Kanzleimanagement?
Anwälte und andere Freiberufler werden nicht als Unternehmer ausgebildet, obwohl sie früher oder später oft einer werden. Wenn Führungsqualitäten fehlen, gehen Selbst- und Kanzleimanagement den Bach runter; das gefährdet am Schluss Umsätze und Arbeitsplätze. Ich habe deshalb für das Buch zuerst die schwierigsten und dann die ökonomisch bedrohlichsten Themenkomplexe ausgewählt, die mit meiner Hilfe durch ein Kanzlei-Coaching gelöst wurden.
Die häufigsten Themen haben mit Rollenkonflikten zu tun (Der Anwalt als Chef, Hierarchiefurcht, Führungsschwäche), die schwierigsten betreffen die Gehirnorganisation des Anwalts (Glaubenssätze, Motivation, Werte und Selbstmanagement), und die ökonomisch bedrohlichsten Themenkomplexe (Schlendrian, Zeitmanagement, Innovationsstau und andere Kultur-Katastrophen) verbinden eine negative Kanzlei- und Führungskultur - oft monokausal - mit Umsatzrückgang.

Wie sind Sie Anwaltscoach geworden?
1992, kurz nach meinem Einstieg in den durch mich erfundenen Beruf der Anwaltstrainerin (Fähigkeitenvermittlung durch Üben in Seminaren: Zeugenvernehmung, Verhandlungen, Präsentationen etc), startete ich eine dreijährige Coaching-Ausbildung bei einem Berliner Managementtrainer.
Erst durch diese Ausbildung stellte ich fest, wie viele Themen durch Seminare gar nicht optimierbar sind und wie viel weiter - im Sinne von: tiefer - ein Coaching gehen kann. Seit etwa 1995 bezeichne ich mich auch als Anwaltscoach:
Rollenkonflikte, Glaubenssätze und Teamtorpedos sowie deren dramatische Folgen in der Kanzlei sorgten für richtig viel Ärger; umso mehr, als Anwälte nicht in ihren Ausbildungen auf Managementaufgaben vorbereitet werden.

Warum sollten Anwält*innen und andere Freiberufler*innen dieses Buch unbedingt lesen?
Manche Leser werden das Buch als Tabubruch verstehen. Es erläutert 24 Selbstorganisations-Defizite im Anwaltsgehirn und deren Folgen für die Kanzlei. Jeder Mensch hat solche "Macken" – und keiner spricht offen drüber, schon gar nicht Anwälte unter sich.
Nur ein Coach mit einem tief gehenden Vertrauensverhältnis zu seinen Kunden erfährt überhaupt aus erster Hand von diesen Defiziten.
Das Buch beschreibt 24 konkrete Alltagsbeispiele von A (wie Abgrenzung) bis Z (wie Zeitmanagement) mit Lösung, Hintergründen, zahllosen Tipps, erstaunlichem Coach-Wissen und Hausaufgaben.
Die alphabetische Schlagwort-Struktur liegt Anwälten: Sie können das Buch modulhaft lesen und beim interessantesten Thema beginnen. Durch die Fußnoten werden sie zu verwandten Themen geleitet.
Manche Leser werden erkennen, dass sie mit ihren – noch nie mitgeteilten – Schwierigkeiten in guter Gesellschaft vieler Kollegen sind.