Osteuropa 10-11/2020

Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (Hrsg.)

Osteuropa 10-11/2020

Macht statt Gewalt oder: Gewalt statt Macht

Bestell-Nr 5021
ISBN 978-3-8305-5021-1
erschienen 22.12.2020
Format kartoniert
Umfang 440 S.
Gewicht 507 g
Preis 28,00
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Belarus schwimmt gegen den Strom. Als sich die Nachbarstaaten Ende der 1990er Jahre Richtung Europa wandten, verfestigte sich in Minsk die Diktatur. 25 Jahre später sind Populismus und Autokratie in Europa auf dem Vormarsch – Belarus aber erlebt die größte Bewegung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit seit 1989.
Der Band nimmt die Gewalt des Staates und die Macht der Gesellschaft unter die Lupe. Er untersucht die Ressourcen des Regimes und die Techniken der Repression – sowie die Selbstfindung und Selbstermächtigung der Gesellschaft. Die Autoren fragen nach dem Charakter der Revolution, der Rolle der Frauen, der Kultur des Protests und der Lage der Medien. Im Blick steht die internationale Dimension: die Rolle Russlands und die Politik der EU. Dazu kommen Strukturanalysen zur Volkswirtschaft, Fallstudien zum Atomkraftwerk Astravec und zum IT-Sektor. Untersuchungen zur belarussischen Literatur und zum Ort von Belarus in der europäischen Geschichte beschließen den Band.
Rezensionen
"Bringt [...] alles zusammen, was man derzeit [zur] belarussischen Revolution sagen kann."
– Karl Schlögel, Süddeutsche Zeitung, 29.12.2020

"[Hat] das Zeug dazu, zu einem Standardwerk zu werden."
– Reinhard Veser, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.01.2021
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