Mir

Scharff, Roland

Mir

Naher Spiegel einer fernen Welt

Bestell-Nr 3822
ISBN 978-3-8305-3822-6
erschienen 06.09.2018
Format kartoniert
Umfang 284 S.
Gewicht 450 g
Preis 49,00
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Im Westen Weißrusslands, 85 km südwestlich von Minsk, liegt die Kleinstadt Mir. Geschichtlich nicht allzu bedeutsam, war das Städtchen jahrhundertelang Schauplatz einer ethnisch-religiösen Vielfalt, die aus heutiger Sicht erstaunlich scheint. Darin war Mir seinerzeit natürlich kein Solitär, daher dient es dem Verfasser hier als Vertreter einer Lebenswelt ganz eigener Art, die diesen und andere Siedlungsorte in der frühen Neuzeit prägte.
Noch heute zeugt das Stadtbild Mirs von der jahrhundertelangen Koexistenz von Katholiken, Orthodoxen, Juden und Muslimen, Slawen und Nichtslawen. Unter welchen Voraussetzungen und unter wessen Ägide konnte sich eine derartige multikulturelle Gemengelage entfalten und über einen längeren Zeitraum erhalten? Wie kamen die unterschiedlichen Sprach-, Religions- und Standesgemeinschaften miteinander aus, in denen ja keineswegs die gleichen Gesetze für alle galten, geschweige denn dieselben Normen und Werte? Wie stark oder schwach waren die Grade sozialer und kultureller Segmentierung ausgeprägt?
Angetrieben von diesen Fragen versucht Roland Scharff, die weißen Flecken in seiner eigenen „historischen Landkarte“ und der anderer Geschichtslaien zu füllen.

Dieses Buch enthält 11 s/w Abb., 15 farb. Abb., 2 s/w Fot., 16 farb. Fot., 13 s/w Tab und 29 Bilderdruckseiten


Der Autor
Dr. Roland Scharff, geb. 1943, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Osnabrück, Leiter und Partner in mehreren TEMPUS-Projekten, Lehraufenthalte in Belarus, der Russischen Föderation, Usbekistan und Kasachstan.
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