Salzburger, Ostpreußen

Turner, George

Salzburger, Ostpreußen

Integration und Identitätswahrung

Bestell-Nr 3787
ISBN 978-3-8305-3787-8
erschienen 01.08.2017
Format kartoniert
Umfang 128 S.
Gewicht 181 g
Preis 19,95
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Nach dem großen Erfolg der Familiengeschichte „Die Heimat nehmen wir mit“ haben Verlag und Autor entschieden, eine eigenständige wissenschaftliche Darstellung der Geschichte der Auswanderung der Protestanten aus dem Land Salzburg vorzulegen. Professor Turner widmet sich den Lebensverhältnissen der „Salzburger“ in der Zeit 1732–1944/45 in Ostpreußen und deren Versuch, den Zusammenhalt trotz des Auseinanderdriftens in unterschiedliche Länder nach 1945 zu fördern. Wie ein roter Faden ziehen sich dabei die Themen „Integration“ und „Bewahrung der Herkunft“ durch die einzelnen Kapitel.

Es zeigt sich, dass in der bisherigen Darstellung des Schicksals der „Salzburger“ manches sehr summarisch, gelegentlich auch zu euphorisch behandelt wurde. Das gilt vor allem für ihr Verhältnis zu der bereits im Siedlungsgebiet ansässigen Bevölkerung. Neu sind insbesondere zwei Akzente. Einmal ist es das Thema „Protestantisches Bekenntnis und wirtschaftlicher Erfolg“. Auch hier galt es Max Webers These, dass die protestantische Ethik den Kapitalismus befördere, zu relativieren. Zum anderen versucht sich der Autor an einer Erklärung, warum sich das Salzburgische als Dialekt nicht erhalten hat.

Auch wenn die vorliegende Darstellung viele Aspekte berücksichtigt, das Thema „Salzburger und Ostpreußen“ ist noch längst nicht abgeschlossen.

Das Buch enthält 8 s/w. Abb.



Der Autor
Prof. Dr. iur. George Turner, geb. 1935, war Universitätspräsident (Hohenheim 1970 –1986), Präsident der Rektorenkonferenz (Bonn 1979–1983) und parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung in Berlin (1986 –1989). 1989–2000 bekleidete er einen Lehrstuhl für Rechtswissenschaft an der Universität Hohenheim und war Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seitdem ist er vornehmlich publizistisch tätig.
Rezensionen
"Eine wissenschaftlich gesicherte neuartige Annäherung und als Ergänzung bisheriger Darstellungen sehr zu empfehlen." – Jürgen Schroeter, Präsident des Salzburger Vereins, in: Der Salzburger 1/2017, S. 28.

„[...] mit bewunderungswürdiger Prägnanz [...]“
„Wer sich fundiert über alle Aspekte der Wiederbesiedelung des östlichen Ostpreußens nach der Großen Pest – auch durch die „Salzburger Exulanten“, orientieren möchte, findet erstmals [...] umfassende, verlässliche Antworten und Auskünfte.“
(Dr. Wolfgang Rothe, Der Salzburger, Nr. 208, II/ 2017, S. 30-31)



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