Justiz in Mittel- und Osteuropa

Baller, Oesten; Breig, Burkhard (Hrsg.)

Justiz in Mittel- und Osteuropa

Reihe Recht, Sicherheit und Verwaltung in internationaler Perspektive, Band-Nr. 5
Bestell-Nr 3777
ISBN 978-3-8305-3777-9
erschienen 17.07.2017
Umfang 180 S.
Gewicht 269 g
Preis 39,00
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Eine unabhängige und funktionsfähige Justiz ist eine unverzichtbare Voraussetzung für einen demokratischen Rechtsstaat und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. In den beiden größten Ländern im postsowjetischen Raum, in Russland und der Ukraine, ist es ein weiter Weg hin zu einer unabhängigen Justiz, gerade wenn man die gerichtliche Kontrolle des Präsidenten und der Regierung in den Blick nimmt. Aber auch in Ungarn und Polen, Mitglieder der Europäischen Union seit 2004, ist die Verfassungsjustiz auf Grund zunehmenden politischen Drucks in ihrer Unabhängigkeit bedroht. Juristen aus diesen Ländern sowie aus Deutschland und aus Israel untersuchen unterschiedliche Fragen des Zustands und der Entwicklung der Justiz, primär in den Ländern Russland, Ukraine, Polen und Ungarn. Ein Schwerpunkt ist die Rechtsentwicklung in Russland, vor allem die sehr umstrittene Abschaffung des russischen Obersten Arbitragegerichts und die Übertragung seiner Funktionen auf das Oberste Gericht.

Dieses Buch enthält 2 s/w Abb.

Die Herausgeber
Oesten Baller ist Professor und Doktor der Rechts wissenschaften am Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Direktor des Instituts für Verwaltungsmodernisierung und Polizei reform in Mittel- und Osteuropa (IMO) an der HWR Berlin und Direktor der German-Ukrainian School of Governance e. V. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Polizei- und Sicherheitsrecht sowie zum Verwaltungs- und Verfassungsrecht in Russland und der Ukraine.
Burkhard Breig studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und Bonn. Er promovierte mit einer Arbeit zum russischen Privatrecht ander Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Derzeit ist er Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht und osteuropäisches Recht mit besonderer Berücksichtigung Russlands an der Freien Universität Berlin.
Rezensionen
„Dem Herausgeberduo ist es mit diesem mehr als nur informativen Sammelband gelungen, eine kleine Forschungslücke zu schließen.“ (Andreas Raffeiner, Osteuropa Recht 1/2018, S. 122-123.)
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