Zwangsarbeit

Dreier-Horning, Anke; Laudien, Karsten

Zwangsarbeit

Über die Rolle der Arbeit in der DDR-Heimerziehung

Reihe Schriftenreihe des Deutschen Instituts für Heimerziehungsforschung
Bestell-Nr 3750
ISBN 978-3-8305-3750-2
erschienen 23.01.2018
Format kartoniert
Umfang 194 S.
Gewicht 337 g
Preis 42,00
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Die DDR-Heimerziehung ist – trotz zahlreicher Veröffentlichungen in jüngster Zeit – ein noch immer kontrovers diskutiertes Feld. Zu wenig weiß man bisher über die konkreten Lebensbedingungen in den Einrichtungen der Jugendhilfe und zu widersprüchlich ist die nachträgliche Bewertung des Heimaufenthaltes seitens der Betroffenen.
Die Arbeitssituation von Kindern und Jugendlichen in DDR-Jugendhilfeeinrichtungen war Gegenstand einer von der Ostbeauftragten der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie, deren Ergebnisse hier präsentiert werden. Die Autoren werfen einen differenzierten Blick auf ein komplexes System, das von Arbeitserziehung, Strafarbeit, Berufsausbildung bis hin zu Arbeit unter Zwang reichte, und stellen die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen von Arbeitseinsätzen in der DDR-Heimerziehung dar. Ein besonderer Fokus liegt auf den Auswirkungen der Arbeitsformen auf die weitere Biografie der Betroffenen und deren heutiger Bewertung der Erlebnisse. Abschließend geht es um die Frage, ob Arbeitsbedingungen und -tätigkeiten in den Heimen der DDR eine
Form von „Zwangsarbeit“ darstellten.

Dieses Buch enthält 5 s/w Abb. und 5 s/w Tab.


Rezensionen
„Zeitzeugenberichte, Erzählungen, Berichte und wissenschaftliche Analysen sind notwendig und hilfreich, um zu wissen, wie wir geworden sind, wie wir sind – gestern, heute und morgen!“
– Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer, socialnet.de, 05.06.2018

„Welche Rolle der ,Zwang‘ innerhalb dieses Systems spielte, schildern Anke Dreier-Horning und Karsten Laudien in ihrer interessanten und gut lesbaren Studie“
– Angela Schmole, Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat, 43/2019
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