Delegitimierung und Totalkritik

Fritze, Lothar

Delegitimierung und Totalkritik

Kritische Anmerkungen zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit

Bestell-Nr 3645
ISBN 978-3-8305-3645-1
erschienen 29.03.2016
Format kartoniert
Umfang 112
Gewicht 176 g
Preis 22,00
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„Aufarbeitung der Vergangenheit“ meint nicht nur beschreiben, wie es „wirklich war“, sondern auch benennen, was nicht hätte sein dürfen, sichtbar machen, wie es stattdessen hätte sein können, sowie darauf hinweisen, wie es hätte sein sollen. Ein Aufarbeitungsprojekt dieser Vielschichtigkeit bleibt immer unvollkommen und unvollendet. Es ist deshalb aber nicht überflüssig, auf Defizite hinzuweisen, die Gründe von Fehlentwicklungen zu analysieren oder Desiderate zu benennen.

Die sogenannte Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit wurde in großen Teilen der Öffentlichkeit und auch in der etablierten Wissenschaft von Anfang an mit der erklärten Absicht betrieben, das System des DDR-Sozialismus normativ abzuwerten. Dieser Delegitimierungsansatz war keineswegs unberechtigt. Er hat jedoch eine Reihe von Implikationen, die nur ungenügend beachtet wurden. Ihre Analyse ist das Hauptanliegen dieser Streitschrift.

Prof. Dr. phil. habil. Lothar Fritze, Jahrgang 1954, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden. Er lehrt als außerplanmäßiger Professor an der TU Chemnitz.


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