Das Vermögensgesetz – Restitution im Zeitenwandel

Wiedenfels, Uta

Das Vermögensgesetz – Restitution im Zeitenwandel

Die offenen Vermögensfragen nach der Wiedervereinigung

Reihe Berliner Juristische Universitätsschriften: Grundlagen des Rechts, Band-Nr. 56
Bestell-Nr 3582
ISBN 978-3-8305-3582-9
erschienen 02.09.2019
Format kartoniert
Umfang 400 S.
Gewicht 516 g
Preis 62,00
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Bei den offenen Vermögensfragen handelt es sich um rechtsstaatswidrige Eingriffe in Privatvermögen, zumeist die entschädigungslose Entziehung von Grundstücken. Schulbeispiel sind die Grundstücke in den Westen geflohener DDR-Bürger. Daneben gibt es zahlreiche andere Fälle und Sachverhalte.
Die Alteigentümer hatten diese Grundstücke – zunächst vergeblich – zurückgefordert. Nach der Wende verständigten sich die beiden deutschen Regierungen auf eine Lösung dieser Fragen im „Gesetz zur Regelung Offener Vermögensfragen“: Im Grundsatz sollte Rückgabe vor Entschädigung gehen, gleichzeitig sollten Investitionen den Rückgaben vorgehen – ein schwieriger Kompromiss in einer einzigartigen politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation, der zudem unzählige Änderungen erfahren hat. Mittlerweile sind fast alle Verfahren abgeschlossen, somit ist Zeit für eine Bilanz: Genügt das Vermögensgesetz dem Anspruch? Wurde tatsächlich „wieder gutgemacht“? Uta Wiedenfels untersucht die Hintergründe, die Entwicklung und die Herausforderungen, denen das Gesetz in der Praxis begegnete.

Dieses Buch enthält 4 s/w Abb.
Die Autorin
Dr. Uta Wiedenfels, geb. 1979, Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre (Vordiplom) in Freiburg i. Brsg. und Berlin, Masterstudium in ökonomischer Rechtsanalyse in Bologna und Madrid, European Master of Law & Economics (EMLE). Seit 2008 als Rechtsanwältin tätig, von 2010–2017 wiss. Mitarbeiterin an der HU Berlin, seit 2017 erneut als Rechtsanwältin tätig.
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