Whistleblower in der Sicherheitspolitik - Whistleblowers in Security Politics

Deiseroth; Falter (Hrsg.)

Whistleblower in der Sicherheitspolitik - Whistleblowers in Security Politics

Preisverleihung - Awards 2011/2013 (Chelsea E. Manning; Edward J. Snowden)

Reihe Wissenschaft in der Verantwortung
Bestell-Nr 3333
ISBN 978-3-8305-3333-7
erschienen 03.06.2014
Format kartoniert
Umfang 234
Gewicht 347 g
Preis 26,80
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Der Band stellt die Preisverleihungen des deutschen Whistleblowerpreises 2011 und 2013 sowie deren Preisträger vor und analysiert deren Hintergründe, Motive und aktuelle Situation. Den Whistleblowerpreis 2011 erhielt Chelsea (Bradley) Manning, der das Video Collateral Murder mit Hilfe von WikiLeaks der Öffentlichkeit zugänglich machte. Das Video ist seitdem zu einem Sinnbild für die Verrohung im Denken, Reden und Handeln von Soldaten im Krieg geworden, ohne Rücksicht auf Völkerrecht und humanitäre Verluste. Immer wieder wird es weltweit in den Massenmedien gezeigt oder zitiert.
Das unerhört harte Vorgehen gegen Chelsea Manning sollte Whistleblower in den USA zum Schweigen bringen. Doch die Rechnung der US-Administration ging nicht auf. Kaum hatte der Militärgerichtsprozess gegen Manning begonnen, wurde der größte globale Spionageskandal aller Zeiten publik. Edward J. Snowden hatte digitale Dokumente außer Landes gebracht, die belegen, dass die USA und England massenhaft verdachtsunabhängige Kommunikationsüberwachung betreiben und damit gegen Völkerrecht und nationales Recht souveräner Staaten verstoßen. Dafür erhielt Snowden den deutschen Whistleblowerpreis 2013.


„Keiner hat das Recht zu gehorchen.“
Hannah Arendt
Das Video Collateral Murder ist zu einem Sinnbild für die Verrohung im Denken, Reden und Handeln von Soldaten im Krieg und für die Durchsetzung machtpolitischer Interessen ohne Rücksicht auf humanitäre Verluste geworden. Immer wieder wird es weltweit in den Massenmedien gezeigt oder zitiert. Millionen Menschen konnten es anschauen, weil ein Gefreiter der amerikanischen Armee im Irak den Mut hatte, sich einer blinden Geheimhaltungspflicht zu verweigern und das Material der Öffentlichkeit mit Hilfe von WikiLeaks zugänglich zu machen: Chelsea (Bradley) Manning. Dafür erhielt Manning den deutschen Whistleblowerpreis 2011.



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