Landesherr, Adel und Städte in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Neumark

Neitmann, Klaus (Hrsg.)

Landesherr, Adel und Städte in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Neumark

Reihe Bibliothek der Brandenburgischen und Preußischen Landesgeschichte, Band-Nr. 14
Bestell-Nr 3029
ISBN 978-3-8305-3029-9
erschienen 16.03.2015
Format Hardcover
Umfang 412
Gewicht 801 g
Preis 72,00
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Die Neumark, die vom 13. Jahrhundert bis 1945 brandenburgischen Gebiete östlich
der Oder und beiderseits der unteren Warthe, liefert ein überzeugendes Beispiel für
„Regionalismus und ständisches Wesen als einem Grundthema europäischer Geschichte“ (Dietrich Gerhard). Keine andere brandenburgische Landschaft hat ihre
Eigenart so scharf und so deutlich ausgeprägt. Ihre beiden bestimmenden Stände,
Adel und Städte, haben sich allen zentralisierenden Bestrebungen ihres Landesherrn
zum Trotz mit ihrem Geschick und Selbstbehauptungswillen und aus der jahrhundertelangen Erfahrung relativer Eigenständigkeit die Eigentümlichkeiten ihrer abgegrenzten überschaubaren Lebenswelt in gleichbleibenden oder gewandelten Formen zu behaupten vermocht. Die einzelnen Untersuchungen des Bandes kreisen darum, wie die Neumärker in freundschaftlichem Zusammenwirken ebenso wie in kontroverser Auseinandersetzung mit der kurfürstlichen Zentrale in Berlin, zwischen den Polen von „Resistenz“ und „Anpassung“ (Frank Göse) ihr eigenes Land und sein Verfassungsgefüge in politischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht auszugestalten trachteten.

Dieses Buch enthält 15 s/w Abb., 22 farbige Abb. und 5 Tabellen.


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Rezensionen
„Fazit: Rezensent hat den Sammelband mit großem Gewinn gelesen." (Dirk Schleinert, Baltische Studien: Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte, Neue Folge: Band 102 (2016), Band 148 der Gesamtreihe, S. 221–224)


Lesen Sie hier die Rezension von Arno Strohmeyer in der Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte 38 (2016), 1-2, S. 123-125


"Der vorliegende Sammelband kann nun endlich einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, ein bisheriges Forschungsdesiderat der brandenburgischen Landesgeschichtsschreibung anzugehen (...)" (Asche von Alvensleben, Archiv für Reformationsgecshichte (2016), S.81)
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