Bilanzstrafrecht im Lichte bilanzrechtlicher Reformen

Hagedorn, Niklas

Bilanzstrafrecht im Lichte bilanzrechtlicher Reformen

Reihe Berliner Juristische Universitätsschriten, Strafrecht, Band-Nr. 38
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Bestell-Nr 2512
ISBN 978-3-8305-2512-7
erschienen 13.12.2010
Format E-Book
Umfang 238
Preis 39,00
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Die Arbeit ist eine Abhandlung des geltenden deutschen Bilanzstrafrechts. Sie diskutiert – neben einer Einführung in HGB-Bilanzrecht und IFRS – Anwendungsbereich, Reichweite und Rechtsgüterschutz bilanzstrafrechtlicher Tatbestände, insbesondere der §§ 283 ff. StGB und § 331 HGB.
Bilanzstrafrecht steht im Spannungsfeld zwischen verfassungsrechtlichen Grenzen des Art. 103 Abs. 2 GG und praktischem Strafbedürfnis. Dies betrifft nicht nur die inhaltliche Bestimmtheit von Straftatbeständen, sondern auch den verfassungsrechtlichen Parlamentsvorbehalt im Strafrecht, der bei dynamischen Verweisungen auf europarechtlich ratifizierte IFRS strapaziert wird.
Mit Inkrafttreten des BilMoG 2009 hat der Gesetzgeber das HGB-Bilanzrecht den IFRS teilweise angenähert. In diesem Zusammenhang stellen sich aus strafrechtlicher Sicht in erster Linie Fragen im Zusammenhang mit dem in § 2 Abs. 3 StGB normierten Grundsatz der lex mitior. Die Arbeit versteht sich als wissenschaftlicher Beitrag zum Bilanzstrafrecht und praxisnahes Werk zugleich und richtet sich an Wirtschaftsstrafjuristen aller Berufe.

Dr. Niklas Hagedorn, geb. 1981 in Stuttgart, studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und Lausanne. 2009 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 ist er Rechtsreferendar am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.
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