Kommunale Strukturen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Umwälzungen

Blöß, Wolfgang

Kommunale Strukturen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Umwälzungen

Die Grenzen von Gemeinden und Kreisen in Brandenburg 1945-1952

Reihe Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Band-Nr. 71
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Bestell-Nr 2233
ISBN 978-3-8305-2233-1
erschienen 26.01.2018
Format E-Book
Umfang 810 S.
Preis 88,00
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Die Jahre nach 1945 waren in der Mark Brandenburg eine Zeit des Aufbaus. Um aus der verwüsteten Provinz ein lebensfähiges Land zu schaffen, gab es große Herausforderungen zu bewältigen: Die Siegermächte hatten neue Grenzen gezogen und das
Territorium beschnitten. Flüchtlingstrecks waren über das Land gezogen und oft dort geblieben, wo sich gerade Obdach bot. Staatliche und kommunale Verwaltung existierte nicht mehr, ihre Träger waren geflohen oder festgesetzt. Die Chance, an Strukturen und Erfahrungen aus der Weimarer Republik anknüpfen zu können, war gering, zu groß der gesellschaftliche Umbruch in der SBZ. Trotzdem musste der Neuaufbau von einer kritischen Prüfung der über Jahrhunderte gewachsenen administrativ-territorialen Ordnung ausgehen. Wolfgang Blöß greift in seiner Analyse Fragen von Grenzverständnis, Grenzverlauf und Grenzänderung auf und untersucht die Problemstellung und Ergebnisse des Prozesses, aus dem die inneren Grenzen Brandenburgs nach 1945 hervorgingen, ehe das Land sich in einen neuen Staat fügte, wie es ihn zuvor noch nie gegeben hatte.

Dieses Buch enthält 26 farb. Abb. und 46 s/w Tab.

Der Autor
Wolfgang Blöß, geb. 1932, studierte Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Archivwissenschaft am Institut für Archivwissenschaft in Potsdam. 1958–1954: Deutsches Zentralarchiv Merseburg bzw. Potsdam. Ab 1964 Ministerium des Innern der DDR (Organisation, Planung, Berichterstattung und Kulturgutschutz).
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