Schein als Sein

Adolf-Arndt-Kreis (Hrsg.)

Schein als Sein

Medien, Kommerz und Öffentlichkeit

Reihe Schriftenreihe des Adolf-Arndt-Kreises, Band-Nr. 5
Bestell-Nr 1467
ISBN 978-3-8305-1467-1
erschienen 27.11.2007
Format kartoniert
Umfang 86
Gewicht 154 g
Preis 16,90
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Die Medien sind wesentliche Eckpfeiler der freiheitlichen Demokratie. Sie spielen in den Informationsfluten der Wissensgesellschaft für den Transport, die Sichtung und die Beurteilung von Informationen eine zunehmend wichtige Rolle. Sorgfältige Auswahl und Manipulation – beides lässt sich hier finden. Das Abwägen zwischen dem Recht auf Information der Öffentlichkeit, der Gewährleistung der Medienfreiheit und dem Schutz des Persönlichkeitsrechts von Betroffenen, die Beachtung ethischer wie rechtsverbindlicher Grenzen ist deshalb von hoher Bedeutung. Die wachsende Ökonomisierung und Kommerzialisierung der Medien lässt die Information als Kulturgut schrittweise verblassen. Dies stellt Mediennutzer wie Journalisten vor neue Herausforderungen. Ob wir Medienkonsument, Medienmarionette oder Medienbürger werden, dies wird zukünftig über die Qualität unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens mitentscheiden. Rechtliche, technische, qualitative, soziologische sowie ethische Fragen stehen im Mittelpunkt von aktuellen Diskussionen, die dieser Tagungsband aufnimmt.


Aus dem Inhalt

Wolfgang Hoffmann-Riem
Medienfreiheit als Zugangsfreiheit: Risiken in Zeiten der Digitalisierung und zunehmender Konzentration
Christine Hohmann-Dennhardt
Der Staat, der Einzelne und die Medienfreiheit
Matthias Kurth
Schöne neue Welten: Zur Konvergenz von Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien
Thomas Leif
Interessen, Interventionen, Informationssteuerung: Zum Wechselverhältnis von Politik und Medien
Jobst Plog
Schöne neue Welten: Zur Konvergenz von Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien
Heribert Prantl
Schein als Sein
Mathias Schindler
Manipulation, Emanzipation und Kooperation: Aus der Text-Küche
Gerhard Vowe
Manipulation und Emanzipation: Chancen und Risiken der neuen Medienbürgerschaft
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