The Electronic City

Bucher, Ulrike; Finka, Maros (eds.)

The Electronic City

Reihe Future Urban Research in Europe, Band-Nr. 1
Bestell-Nr 1452
ISBN 978-3-8305-1452-7
erschienen 27.05.2008
Format kartoniert
Umfang 256 S.
Gewicht 384 g
Preis 25,00
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The topic "The Electronic City" refers to the introduction and the consequences of the new information and communication technologies for urban life. In which way can "E-Europe" for all be realised? How can the digital divide be overcome? What are the consequences for the socially disfavoured groups and how can they participate in the E-City? Is human behaviour different in virtual space? These are the questions which are part of many discourses on this topic and which are addressed in this book.


Table of contents

Evangelos Asprogerakas, Byron Ioannou
Redefining space: The web access profile of the small and medium sized Greek cities
Frank Eckardt
E-City: From Researching the Virtual towards Understanding the Real Urban Life
Pirjo Elovaara
Between Stability and Instability – a Project about e-Democracy
Silvia Gullino
Urban regeneration in Baltimore: can CitiStat be one of the answers to build more social inclusive processes?
Maarit Kahila, Marketta Kyttä
Web-based SoftGIS Method in Research and Urban Planning Practices
Stela Lovacká
Introduction to Building E-Government in Slovakia
Daniela Müller
e-visions – mind the gap ...
Christine Nippe
City Representations in Net Art
Francesco Rotondo
Utility of Web and Electronic Meeting Systems Supporting Collaborative. Planning: The Case of an Agricultural Park
Joanna Saad-Sulonen
Everyday life in the interactive city: exploring the potentials of interweaving digital technologies and urban space
Beata Sirowy
Renegotiating Place. The transformation of urban places in an information society
Koray Velibeyoglu
Urban ICT Policies for Turkish Local Governments: the case of Yalova IT City
Sara Wilford
E-Government and Political Participation – E-Government and Privacy
Rezensionen
Neue Informations- und Kommunikationsmedien sind aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken. Aber wer denkt dabei gleich an damit verbundene Veränderungen irrt städtischen Leben? Was zieht die Einführung digitaler Medien eigentlich für Konsequenzen für das alltägliche, städtische Leben nach sich? Können Veränderungen im Verhalten, in den Beziehungen und in Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, die in einer virtuellen, digitalisierten Welt leben, festgestellt werden? Wie können sich alle Personen, ob jung oder alt, den elektronischen Umgang, zum Beispiel von E-Government und E-Learning zunutze machen und damit von den Verbesserungen der Wissensgesellschaft profitieren? In den dreizehn wissenschaftlichen Beiträgen gehen unterschiedliche Autorinnen und Autoren mit differenziertem Hintergrundwissen und verschiedenen Sichtweisen an das Thema „Informationsgesellschaft im städtischen und regionalen Raum" heran. Die anspruchsvollen Artikel zeigen anhand von Fallstudien verschiedener europäischer Länder, welche Auswirkungen die Einführung der neuen digitalen Techniken auf die Entwicklungsprozesse städtischer und regionaler Gebiete hat. Wie verändert sich das städtische Leben? Wie können Städte die neuen Technologien zur eigenen Darstellung nutzen? Wie können mit technischen Hilfen Bürgerinnen und Bürger erreicht werden? Das Buch fasst die überarbeiteten Forschungsbeiträge der ersten Internationalen Konferenz „Electronic City" zusammen, die 2005 in Bratislava in der Slowakei stattgefunden hat. In Zusammenarbeit mit dem Projekt Zukunft Stadtforschung „Future" soll nicht nur das Augenmerk auf die Informationsgesellschaft, sondern auch auf die Funktion des städtischen Lebens in Europa gelegt werden. Vor allem junge Forscherinnen und Forscher sollen motiviert werden, sich für Trainingsprogramme wie „Electronic City" zu begeistern und gemeinsam Wissen austauschen. Was ist in Zeiten der Globalisierung für europäische Städte wichtig? So sind die Beiträge in diesem Buch interdisziplinär und stellen ein Gemeinschaftsprojekt von unterschiedlichen Universitäten, unter anderem aus der Slowakei, Schweden, Deutschland und Spanien dar. Die verschiedenen Perspektiven der Autorinnen und Autoren, die teilweise aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen stammen, macht die Betrachtung und Herangehensweise an das Thema digitale Medien und städtisches Leben spannend. Anhand von Tabellen, Grafiken, Fotos und Landkarten werden die einzelnen Forschungsergebnisse anschaulich wiedergegeben und zusammengefasst. So wird im ersten Kapitel der Frage nachgegangen, was eine Stadt eigentlich ausmacht, und inwiefern virtuelle und fiktive Prozesse stattfinden. Zudem wird die Verbindung von digitalen Technologien und städtischem Raum sowie die Darstellung von Netzkunst im städtischen Raum behandelt. Welche Vorteile, aber auch Nachteile bieten E-Covernment und E-Democracy? Wie sieht es in anderen Ländern mit Methoden der Stadtplanung aus? Im Blickpunkt des Buches steht das „elektronische Europa" und die Frage, welche Probleme, aber auch Chancen für regionale und städtische Räume durch die Digitalisierung auftreten können.

Lisa Geiger
Merz – Medien + Erziehung
54. Jahrgang Ausgabe 4 August 2010

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