Hausfriedensbruch (§ 123 StGB)

Rampf, Christina

Hausfriedensbruch (§ 123 StGB)

Reformdiskussion und Gesetzgebung seit 1870

Reihe Juristische Zeitgeschichte, Abt. 3: Beiträge zur modernen deutschen Strafgesetzgebung, Band-Nr. 25
Bestell-Nr 1242
ISBN 978-3-8305-1242-4
erschienen 20.11.2006
Format Hardcover
Umfang 202
Gewicht 474 g
Preis 38,00
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In den 80er Jahren mehrten sich den deutschen Großstädten Stimmen um die Anwendbarkeit einer fast in Vergessenheit geratenen Vorschrift - § 123 StGB.
Obwohl die Norm zu den prominentesten Strafvorschriften zählt - nahezu jeder Bürger hat eine mehr oder weniger genaue Vorstellung von der Verwirklichung des Hausfriedensbruchs -, wurde sie in der strafrechtlichen Entwicklungsgeschichte stiefmütterlich behandelt.
In ihrer Dissertation untersucht die Verfasserin die verschiedenen Qualifikationsgründe, die das Strafgesetzbuch früher für besonders schwere Formen des Hausfriedensbruchs kannte sowie die historische Entwicklung seit dem Allgemeinen Landrecht.
Der Gang der Gesetzgebung, die verschiedenen Entwürfe, die Auslegung der Strafvorschriften und nicht zuletzt die Diskussion in der Großen Strafrechtskommission um eine praktikable Gesetzgebung finden ebenso Eingang wie die gesellschaftspolitischen Hintergründe der Norm.
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