Die Versicherbarkeit von Umweltschäden

Clausen, Sabine

Die Versicherbarkeit von Umweltschäden

Reihe Lüneburger Schriften zum Umwelt- und Energierecht, Band-Nr. 9
Bestell-Nr 1113
ISBN 978-3-8305-1113-7
erschienen 25.01.2006
Format kartoniert
Umfang 77
Gewicht 156 g
Preis 29,00
Auf die Merkliste In den Warenkorb
Mit der Richtlinie 2004/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21.04.2004 über Umwelthaftung zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (Umwelthaftungsrichtlinie) ist erstmals ein öffentlich-rechtliches Haftungssystem zum Ausgleich von Schäden an geschützten Arten und natürlichen Lebensräumen, Gewässern und Boden geschaffen worden. Den Grundsätzen des Verursacherprinzips entsprechend soll derjenige Betreiber, der durch seine Tätigkeit einen Umweltschaden verursacht hat, die finanzielle Verantwortung für diesen Schaden tragen.
Für die Deckung der Haftung sollen die Mitgliedstaaten darauf hinwirken, dass geeignete Märkte der Deckungsvorsorge bereit gestellt werden. Bei der Versicherung handelt es sich um eine gewichtige Form der Deckungsvorsorge.
Unter Berücksichtigung der relevanten bestehenden Umwelthaftungsregelungen und des entsprechenden Versicherungsschutzes erfolgt zunächst anhand der Regelungen in der Umwelthaftungsrichtlinie eine Einschätzung dahingehend, ob diese Regelungen grundsätzlich eine Versicherbarkeit von Umweltschäden ermöglichen. Zudem wird der Frage nachgegangen, in welcher Form die bisherigen Versicherungen eventuell weiter bestehen oder einen Ansatz für neue Versicherungen bieten können.
Die Arbeit richtet sich in erster Linie an Juristen und Wirtschaftswissenschaftler.

Rezensionen
Mit der Richtlinie 2004/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21.4.2004 über Umwelthaftung zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (Umwelthaftungsrichtlinie) ist erstmals ein öffentlich-rechtliches Haftungssystem zum Ausgleich von Schäden an geschützten Arten und natürlichen Lebensräumen, Gewässern und Boden geschaffen worden. Den Grundsätzen des Verursacherprinzips entsprechend soll derjenige Betreiber, der durch seine Tätigkeit einen Umweltschaden verursacht hat, die finanzielle Verantwortung für diesen Schaden tragen. Für die Deckung der Haftung sollen die Mitgliedstaaten darauf hinwirken, dass geeignete Märkte der Deckungsvorsorge bereitgestellt werden. Bei der Versicherung handelt es sich um eine gewichtige Form der Deckungsvorsorge. Unter Berücksichtigung der relevanten bestehenden Umwelthaftungsregelungen und des entsprechenden Versicherungsschutzes erfolgt zunächst anhand der Regelungen in der Umwelthaftungsrichtlinie eine Einschätzung dahingehend ob diese Regelungen grundsätzlich eine Versicherbarkeit von Umweltschäden ermöglichen. Zudem wird der Frage nachgegangen in welcher Form die bisherigen Versicherungen eventuell weiter bestehen oder einen Ansatz für neue Versicherungen bieten können.

NuR (Natur und Recht), 2008