Der Vertragsschluss auf elektronischem Wege in Deutschland und England

Rehse, Steven

Der Vertragsschluss auf elektronischem Wege in Deutschland und England

Die deutsche allgemeine Rechtsgeschäftslehre und das englische Vertragsrecht unter dem Einfluss der E-Commerce-Richtlinie vom 8.6.2000 (2000/31/EG)

Reihe Rostocker Rechtswissenschaftliche Abhandlungen, Band-Nr. 17
Bestell-Nr 1054
ISBN 978-3-8305-1054-3
erschienen 07.07.2005
Format kartoniert
Umfang 374
Gewicht 512 g
Preis 45,00
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In der vorliegenden Untersuchung werden die Umsetzungen dieser Pflichten im deutschen und englischen Recht gegenüber gestellt. Das bietet sich an, weil sich die Vertragsrechte in beiden Rechtsordnungen in wesentlichen Punkten unterscheiden. Von daher war fraglich, ob die nationalen Normgeber die Pflichten der Richtlinie in derselben Weise verstanden und umgesetzt haben und wie sich die neuen Pflichten dogmatisch in die bisherigen Rechtsstrukturen einfügen. Hat die Umsetzung der Pflichten vielleicht dazu geführt, dass die Vertragsrechte Deutschlands und Englands in einzelnen Punkten näher gerückt sind? Die Richtlinie hat es überdies den nationalen Rechtsordnungen überlassen, welche Rechtsfolgen greifen, wenn sich ein Diensteanbieter pflichtwidrig verhält. Dadurch könnten die Pflichten des Diensteanbieters in beiden Rechtsordnungen jeweils eine eigene Färbung erhalten haben und es fragt sich von daher, ob der europäische Normgeber mit dem Abschnitt über den Vertragsschluss die selbstgesteckten Ziele erreicht hat.