Urheberrechtliche Fragen der Synchronisation

Radmann, Friedrich

Urheberrechtliche Fragen der Synchronisation

Reihe Schriftenreihe zum Recht des Geistigen Eigentums, Band-Nr. 17
Bestell-Nr 0588
ISBN 978-3-8305-0588-4
erschienen 14.11.2003
Format kartoniert
Umfang 280
Gewicht 403 g
Preis 42,00
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Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, eine Lücke in der urheberrechtlichen Literatur zu schließen, weil es bisher an einer umfassenden monographischen Untersuchung der im Zusammenhang mit der Synchronisation auftretenden Fragen fehlt. Die Arbeit befaßt sich insbesondere mit der Problematik, den Synchronisationsprozeß in seiner Komplexität urheberrechtlich einzuordnen sowie mit der Frage, inwieweit das an dem Filmwerk bestehende geistige Eigentum durch die Synchronisation berührt wird. Nach einem einleitenden Problemaufriß werden zunächst der rechtstatsächliche Hintergrund und das anzuwendende Recht dargelegt, dann der Synchronisationsprozeß urheberrechtlich qualifiziert und die dabei entstehenden Rechte herausgearbeitet. Schließlich werden die durch die Synchronisation und die Verwertung der Synchronfassung betroffenen Rechtsverhältnisse der Beteiligten (Verwertungsrechte, Entstellungsschutz, Namensnennung, Vergütungsansprüche) analysiert.
Die Arbeit wendet sich an alle, die bei der Herstellung oder Verwertung der Synchronfassung eines Filmes mitwirken.
Rezensionen
In der mit dieser Buchbesprechung vorgestellten Schriftenreihe sind wieder drei (diese Arbeit, "Die Verwertungsgesellschaftspflicht für urheberrechtliche Vergütungsansprüche und ausschließliche Verwertungsrechte" von John Christian Plate sowie "Moderne Kunst und Verkehrsrecht" von Astrid von Schoenebeck) bedeutsame urheberrechtliche Arbeiten erschienen. Besonders eingehen möchte ich auf die Arbeit von Radmann, sind doch die urheberrechtlichen Fragen der Synchronisation bisher nicht ausreichend behandelt worden. Für vorbildlich halte ich die Ausführungen zu den einzelnen Personen, die bei der Synchronisation tätig werden (Synchronsprecher, Synchronregisseur, Cutter, Tonmeister, Mischtonmeister, etc). Besonders hervorheben möchte ich auch die angenehme Aufmachung dieser Reihe; sie ist schlechthin vorbildlich. Alles in allem sind alle drei Werke eine Pflichtanschaffung für jeden Urheberrechtler, der alle wichtigen Werke in seiner Handbibliothek haben will. Sie sind zur Anschaffung bestens zu empfehlen.

(Robert Dittrich)