Das Ermächtigungsgesetz ("Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich") vom 24. März 1933

Laufs, Adolf (Einl.)

Das Ermächtigungsgesetz ("Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich") vom 24. März 1933

Reichstagsdebatte, Abstimmung, Gesetzestexte

Reihe Juristische Zeitgeschichte. Kleine Reihe, Band-Nr. 9
Bestell-Nr 0523
ISBN 978-3-8305-0523-5
erschienen 04.07.2003
Format Hardcover
Umfang 82
Gewicht 166 g
Preis 24,00
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Der Verfassungsumbruch von der Weimarer rechtsstaatlichen Demokratie zur nationalsozialistischen Diktatur vollzog sich als revolutionärer Prozeß in aufeinanderfolgenden Schüben. Revolutionen ereignen sich um der Verfassung willen. Die erfolglose Revolution führt zu einer Neuschöpfung, die sich nicht als ein aus dem alten Recht abgeleiteter und von diesem legitimierter Rechtsakt darstellt, sondern als Rechtsbruch.
Mit dem Ermächtigungsgesetz erfuhr die rechtsstaatliche parlamentarische Demokratie ihre schwerste Niederlage. Verschieden Ursachen in ihrem Zusammenwirken führten zu dieser Verirrung, im letzten die oft rätselhafte Fehlbarkeit der mit Verstand und Gewissen begabten Menschen.