BWV - Berliner Wissenschafts-Verlag GmbH
Verlag |  Kontakt |  Ansprechpartner |  Newsletter |  Jobs |  Buchhandel |  Impressum 


Startseite
Neuerscheinungen
Ankündigungen
Bücher
E-Books
Kombi Print&E-Book
Zeitschriften
Online-Shop
Veranstaltungen
Kataloge
Autoren
Pro Universitate


Der Berliner Wissenschafts-Verlag ist ein Verlag für anspruchsvolle wissenschaftliche Fachliteratur. Mit dreizehn Zeitschriften, elektronischen Informationsdiensten und etwa 150 jährlichen Neuerscheinungen beteiligt sich der BWV an der Fachkommunikation zwischen Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen und der Praxis in folgenden Gebieten:

 Aktuelles aus dem BWV


Jung, Otmar
Direkte Demokratie in Berlin
Der Fall "Pro Reli" 2007–2009

Kaum ein anderes Thema hat die Berliner Öffentlichkeit im letzten Jahrzehnt so aufgerüttelt, wie die Frage des Religionsunterrichts an den Schulen, an denen der sogenannten „Berliner Religionsstreit“ tobte, bis 2006 das Parlament ein neues Pflichtfach „Ethik“ ins Schulgesetz eingeführt hat. Gegen diesen gesetzlich verordneten Ethikunterricht versuchte die Initiative „Pro Reli“ ab 2007 – unterstützt von den großen christlichen Kirchen – den Religionsunterricht in der Stadt aufzuwerten. Durch Volksentscheid wurde 2009 dieses Vorhaben von der Mehrheit der Berliner Bürger abgelehnt, was in einer weitgehend entkirchlichten Gesellschaft kaum verwunderlich ist.
In einer profunden Studie hat jüngst der Berliner Politik- und Geschichtswissenschaftler Otmar Jung das sogenannte Volksgesetzgebungsverfahren über die Verfahrensstufen Zulassungsantrag, Volksbegehren bis zum Volksentscheid nachgezeichnet. Es werden nicht nur die Rechtsfragen erörtert, sondern auch die zeitgeschichtlichen Umstände erklärt und dabei auch die spirituellen Hintergründe beleuchtet.
Im Ergebnis ist eine gut lesbare und sogar spannende Analyse mit dem Schwerpunkt entstanden, wie direkte Demokratie in Berlin funktioniert hat und wie sie eigentlich hätte funktionieren können.

Buchdetails und zum Shop


Zwei Dokumentationen des gesellschaftlichen Lebens im Dritten Reich vermitteln nicht nur die Erkenntnis, wie sehr Richter und Rechtsanwälte in das nationalsozialistische System eingebunden waren, sondern zeigen auch die Rolle, die die angepassten kirchlichen Institutionen – der katholischen wie der protestantischen Kirche – vor 1945 spielten.
Sowohl bei der Lektüre der Akten im Scheidungsverfahren „Madeheim gegen Madeheim“ als auch der Unterlagen der Amtsenthebung des evangelischen Landpfarrers Sandberger werden dem Leser die Zusammenhänge, unter denen die Betroffenen im NS-Alltag zu leiden hatten, erlebbar. Zeitzeugen kommen zu Wort und helfen besser als jede wissenschaftliche Analyse, die Lebensumstände und Einstellungen der Menschen von damals zu verstehen.



Goerlich, Helmut (Hrsg.)
Hitlergruß und Kirche
Aus dem Leben des gewissenhaften württembergischen Landpfarrers Wihelm Sandberger und der fränkischen Pfarrgemeinde Gründelhardt im totalen Staat

Der Hitlergruß wurde nach 1933 auch in Staat und Gesellschaft obligatorisch. Die Landeskirchen übernahmen die staatlichen Erlasse dazu, aber nur wenige Theologen durchschauten die Tragweite des Grußes. Einzelne verweigerten ihn trotz kirchlicher Anordnung.
Um einem solchen Fall geht es im vorliegenden Buch: Pfarrer Wilhelm Sandberger nannte die Gründe für seine Weigerung, auf die jedoch niemand einging. Er verlor sein kirchliches Amt.
Ein Archivar hat das vor wenigen Jahren ans Licht gebracht. Nach 1945 verhinderte dieselbe Kirche die Rückkehr ins alte Amt gegen den Willen der Ortsgemeinde.

Buchdetails und zum Shop

 
von der Heide, Isabella (Hrsg.)
Madeheim gegen Madeheim
Eine reichsdeutsche Scheidung,
Berlin 1938

Die Herausgeberin fand im Nachlass ihrer Schwiegermutter die Dokumente von deren Scheidungsverfahren vor dem Landgericht und dem Kammergericht Berlin. Diese spiegeln über das individuelle Schicksal hinaus – das Scheitern der Ehe durch körperlichen Nichtvollzug – die Rechtsprechung in Ehesachen im National-sozialismus der dreißiger Jahre wider.
Das Werk enthält sowohl die Gerichtsurteile als auch den wesentlichen Schriftverkehr bis hin zum Dispensgesuch an den Papst.

Buchdetails und zum Shop

Am 24. Januar 1712, also vor 300 Jahren, wurde in Berlin Friedrich der Große geboren. Anlässlich dieses Gedenktages häufen sich die Veröffentlichungen und Abhandlungen über den preußischen König und auch über seine enge Beziehung zu Voltaire, der bis 1753 am Hof in Potsdam weilte. Dabei wird die kurzzeitig sehr enge Verbindung zwischen Jean-Jaques Rousseau, der mit 50 Jahren als Bürger Genfs Untertan des preußischen Königs wurde, vernachlässigt. In dem Buch „Friedrich der Große und Jean-Jacques Rosseau - Eine verfehlte Beziehung und die Folgen“ von Jörn Sack, in dem der Autor sich auch eingehend mit der Staatstheorie Rousseaus beschäftigt, wird dargestellt, weshalb die zwei Persönlichkeiten Friedrich und Rousseau nicht zusammen fanden und deshalb die aufklärerischen Ideen über den Staat der Zukunft als ordnende Macht der Gesellschaft keinen Eingang in die Politik der damaligen Zeit gefunden haben. Dabei hätte eine gegenseitige Befruchtung zwischen Friedrich und Jean-Jaques Rousseau für die europäische Entwicklung bahnbrechend sein können.

Diese Neuerscheinung im Berliner Wissenschafts-Verlag ergänzt den Sammelband über „Französische Kultur – Aufklärung in Preußen“ in dem die Forschungen französischer Germanisten und deutscher Romanisten veröffentlicht wurden. Aus historischer, philosophischer und kulturgeschichtlicher Perspektive wird das spannungsreiche und fruchtbare Verhältnis zwischen französischer Kultur und Aufklärungsbewegung im Brandenburg-Preußen des 18. Jahrhunderts neu bewertet.

Wie intensiv die geistige Auseinandersetzung im Europa der Auflärungszeit zwischen Preußen und Frankreich war, wird bei der Lektüre der ebenfalls im BWV erschienenen Broschüre „Totengespräch zwischen Madame de Pompadour und der Jungfrau Maria“ demonstriert. Mit Regierungsantritt Friedrich des II. als König von Preußen im Jahre 1740 wurde die Aufklärung in Europa zur herrschenden Geistesströmung. Gerhard Knoll hat diesen Text, der zu Friedrichs Lebzeiten nicht veröffentlicht war und danach durch die preußische und britische Zensur verboten wurde bei bibliographischen Recherchen entdeckt und im Originaltext zusammen mit einer deutschen Übersetzung veröffentlicht.
Geistesgeschichtlich gehört dieser Text zu den kämpferischen Ideendialogen der Aufklärung und kommunikationsgeschichtlich zur Klasse der sogenannten geheimen Manuskripte. Den König von Preußen als Autor unter dieser Spezies zu finden, macht den Fund zu einer echten Überraschung und zeigt im Zusammenhang mit den staatstheoretischen und philosophischen Schriften, die in den oben genannten Bänden veröffentlicht wurden, die Bandbreite des geistigen Schaffens Friedrichs des Großen.


Sack, Jörn
Friedrich der Große
und Jean-Jacques Rosseau –-
Eine verfehlte Beziehung
und die Folgen

Zugleich ein Essay über den vernünftigen
und den künftigen Staat


Buchdetails
und zum Shop


Fontius, Martin;
Mondot, Jean (Hrsg.)
Französische Kultur – Aufklärung in Preussen







Buchdetails
und zum Shop


Friedrich II.,
König von Preußen
Totengespräch zwischen Madame de Pompadour und der Jungfrau Maria
herausgegeben
von Gerhard Knoll




Buchdetails
und zum Shop


Zur weiteren Abrundung der im BWV erschienenen Literatur zur preußischen Geschichte:


Zöbl, Dorothea
"Es ist nicht genug jekrohnt
zu werden..."

Die preussische Königskrönung
von 1701 in Königsberg und Berlin

Buchdetails und zum Shop

Knoll, Gerhard; Frenzel, Andreas
Die "Wonnegans"
Preussens Könige im Glanze vaterländischer Dichtung

Buchdetails und zum Shop

Wintzingerode, Heinrich Jobst Graf von
Schwierige Prinzen
Die Markgrafen
von Brandenburg-Schwedt

Buchdetails und zum Shop

Straubel, Rolf
„Er möchte nur wißen,
daß die Armée mir gehöret“
Friedrich II. und seine Offiziere

Ausgewählte Aspekte
der königlichen Personalpolitik

Buch erscheint in Kürze


Auf den folgenden Seiten finden Sie die Titel in den Fachgebieten systematisch und autorenalphabetisch geordnet. Zum Download des Verlagsprogramms klicken Sie auf die Themenkataloge oder den Gesamtkatalog auf der Seite "Kataloge".  Zur Recherche nach Autorennamen, Titeln oder Stichworten gehen Sie in unseren "Online-Shop", von dort werden Sie auf die jeweiligen Titel mit Inhaltsangabe, Besprechungen und Abbildungen verwiesen oder Sie können direkt bestellen.