![]() |
![]() |
| Verlag | Kontakt | Ansprechpartner | Newsletter | Jobs | Buchhandel | Impressum | |
Startseite Neuerscheinungen Ankündigungen Bücher E-Books Kombi Print&E-Book Zeitschriften Online-Shop Veranstaltungen Kataloge Autoren Pro Universitate
|
NEWSLETTER vom 19.05.2010 Sehr geehrte Leserinnen und Leser ! In den letzten Wochen beschäftigten sich Bundespolitik, Ärztevertretung und die politische Presse mit dem Phänomen Landärztemangel. Abseits von romantischen Vorstellungen zweistündiger Hausbesuche, rustikal-lederner Arzttaschen und auf Dauer angelegter, unhinterfragt vertrauensvoller Arzt-Patienten-Beziehungen, geht es dabei etwas nüchterner betrachtet um das gesundheits- und sozialpolitische Modell flächendeckender Versorgung im ländlichen Raum sowie um vertretbare Finanzierungs- und Förderkonzepte. Schließlich will man, um mit den Worten unseres Gesundheitsministers zu sprechen, "kurzfristig mehr Ärzte in unterversorgte Gebiete ziehen" (Rösler/Hompage Bundesministerium für Gesundheit). Sein Vorschlag, auf den numerus clausus zu verzichten, ist ein weiterer Beweis eines derzeit grassierenden Denkmodells, einem qualitativen Problem mit quantitativen Methoden beizukommen.
In seinem Buch berichtet der Autor in beeindruckender Weise von Flucht und Vertreibung der Ostpreußen aus ihrer erst im 18. Jahrhundert bezogenen Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg.
Nach dem Tod von Lech Kaczynski sprach der frühere polnische Präsident und ehemalige Solidarnosc-Anführer Lech Walesa von einer "unvorstellbaren Tragödie, einem unvorstellbaren Unglück" und fühlte sich dabei an die Ermordung der politischen Elite durch die Sowjets vor 70 Jahren erinnert. Lech Walesa gehört mit seinem Kampf gegen das kommunistische Regime zu den herausragenden polnischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der faszinierenden politischen Lebensgeschichte geht unser Autor Reinhold Vetter, u.a. Korrespondent für das "Handelsblatt", in seinem neuen Buch nach. Im Unterschied zu anderen Biographien legt der Autor eine wissenschaftlich fundierte Analyse des Lebenswerkes vor, beschränkt sich aber nicht auf die Person Lech Walesa, sondern stellt auch den Transformationsprozess in Ostmitteleuropa und die Entwicklung des deutsch-polnischen Verhältnisses zur Diskussion. Die Lektüre ist schon deshalb zu empfehlen, weil Reinhold Vetter die Lebensleistung dieses prominenten Zeitgenossen auch durchaus kritisch darstellt. 19.05.2010 Dr. Volker Schwarz Bis zum nächsten Newsletter Ihr Berliner Wissenschafts-Verlag www.bwv-verlag.de |